Medizinalkohle

 

Rein pflanzliches Pr�parat, aus veraschten Moosen gewonnen, mit hei�em Wasserdampf gereinigt, bindet fast alle wasserl�slichen und fettl�slichen Gifte au�er Elektrolyte, jedoch auch die Vitamine.

 

Es ist das �lteste und wichtigste Gegengift der Klinischen Toxikologie. Eine Entgiftung aus den Zellen ist jedoch nicht m�glich. Da es hoch gereinigt ist, besteht keine Gefahr einer zus�tzlichen Sch�digung.

 

Es ist die einzige Substanz, die auch schwerste Allergiker ohne jede Gefahr lebenslang einsetzen k�nnen. Unterbindet den entero-hepatischen Kreislauf (Gifte aus der Leber nicht mehr wider �ber den Darm ins Blut).

 

Indikationen:

Alle in Gifte Salzform, alle L�semittel, Bakterien, Viren, bindet f�r etwa 3 Tage ale Medikamente die geschluckt werden (Herz-, Hochdruck-, Diabetesmittel.

Amalgam � Ausbohren, Chron. Amalgamintoxikation sowie alle denkbaren chronischen Vergiftungen mit Leberausscheidung der Gifte (unterbricht die Wiederaufnahme).

Holzgifte: Pentachlorphenol, Lindan, Dichlofluanid, ...

Wohngifte: Pyrethroide, Toluol, Benzol, L�semittel, Lacke

 

Vorsicht:

Nicht verschlucken und die Lunge.

 

Dosierung:

Auch bei chronischen Vergiftungen kann man es nicht �ber-, sondern nur unterdosieren � entsprechend dem zu erwartenden Darminhalt. Durch Bindung aller Pilze und Darmbakterien entsteht der Eindruck der Verstopfung. Empfehlenswert ist eine einmal w�chentliche Einnahme eines Einmalbechers zu 10 Gramm (Fa. Dr. K�hler Chemie, Alsbach), bei Vergiftungen verschreibungsf�hig, soll in jeder Apotheke f�r akute Vergiftungen vorr�tig gehalten werden.

 

Einzige m�gliche Alternative bei schweren Allergien auf andere Gegengifte (DMPS, Desferal, Antabus).

 

Selbst bei t�glichem Einsatz �ber mehr als ein Jahr bei einer schweren Dioxinvergiftung traten keinerlei Mangelerscheinungen auf.

 

Durch die Wegnahme der �ber die Leber in den Darm ausgeschiedenen Gifte trat �berraschenderweise eine Senkung des Blutspiegels der Gifte auf.

 

Kohle ist endlos lang haltbar, kein Verfall.

 

Versch�ttete Kohle macht h�ssliche Flecken auf der W�sche bzw. auf dem Teppich.

 

Medizinfremde verwechseln oft Heizkohle, die Quecksilber enth�lt mit der Medizinalkohle aus Moosen.��